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Hohe Köpfe - Sattelalpe

Details

Von Gurtis aus: lange abwechslungsreiche Überschreitung der Hohen Köpfe auf alpinem Steig mit Abstiegsvariante über das stille Galinatal.

Lange, anstrengende, aber schöne Rundtour von Gurtis aus: gleichbleibend steil über die beliebte Sattelalpe mit Einkehrmöglichkeit, hinauf zum sattgrünen Spitzwiesle und von hier auf alpinem Steig mit Sicherungen durch die schroffen Felsen der Hohen Köpfe. Aussichtsreich am Gipfelkreuz, aber nicht am höchsten Punkt, steigen wir auf der anderen Seite ebenso steil zur unbewirtschafteten Galinaalpe ab. Von hier hinunter zum oben ausgetrockneten breiten Galinabach und an dessen später wasserführendem Bachbett wieder talauswärts nach Gurtis. Nimmermüde können nach der Überschreitung des Gipfelkreuzes vom Sattel aus durch Latschenrinnen unmarkiert auf den Hauptgipfel (ohne Kreuz, 2066 m) steigen.

8,5 Stunden. Ein Gipfelkreuz von 1993. Und eine Aussicht, die bleibt.

Die Überschreitung der Hohen Köpfe ist keine Tour für einen ruhigen Sonntag — sie ist eine für einen, den man nicht vergisst. Alpine Steige, Seilsicherungen, ausgesetzte Passagen, blühende Alpenrosen im Aufstieg und am Ende ein Holzkreuz mit der Aufschrift: "Gott schützt unsere Berge." Wer das liest, nach 1.318 Höhenmetern, versteht es auf eine andere Weise als sonst.

Das Galinatal — für alle, die den ruhigeren Weg nach Hause wählen.

Nach dem Gipfel führt die Abstiegsvariante durch das stille, kaum begangene Galinatal — ein karges Bachbett, Steinmänner als Wegweiser, kein Lärm. Wer hier absteigt, erlebt einen zweiten Höhepunkt: die absolute Ruhe nach dem alpinen Aufwand. Selten ist die Stille so verdient.